Wie viel Notgroschen — 3, 6 oder 12 Monate?
Die richtige Antwort hängt von Jobsicherheit, Familiensituation und Risikotoleranz ab. So berechnen Sie Ihren.
- Notgroschen
- Liquides Geld für unerwartete Ausgaben (Jobverlust, Gesundheit, Reparaturen), getrennt von langfristigen Anlagen.
Der Standard „6 Monate Notgroschen" ist ein Durchschnittswert. Ihre tatsächliche Situation kann mehr oder weniger erfordern.
3 Monate — wer kann
Paar mit zwei stabilen Festanstellungen in großen Unternehmen, ohne Kinder, ohne Schulden, in Stadt mit aktivem Arbeitsmarkt. Wahrscheinlichkeit, dass beide gleichzeitig arbeitslos werden, ist gering.
6 Monate — Standard für die meisten
Single in Festanstellung, oder Paar mit Festanstellung+Selbstständigkeit, mit Kindern oder Hypothek. Deckt Arbeitslosigkeit + eine mittlere Notlage ohne Dispokredit (10-13 % Zinsen).
12 Monate — wann sinnvoll
Selbstständige, Freiberufler, saisonale Berufe, Führungspositionen (Wiedereinstieg dauert 6-9 Monate). GmbH-Geschäftsführer sollten 12 Monate Geschäftsführergehalt + separate Firmenrücklage halten.
Wo aufbewahren
Tagesgeld bei FDIC/Einlagensicherung-geschützter Bank (3,5-4 % aktuell), Festgeld-Leiter, oder Geldmarkt-ETF (XEON, CSH2). Nicht in Aktien.
Wie berechnen
Summieren Sie FIXE Monatsausgaben (Miete, Nebenkosten, Lebensmittel-Basics, Transport). NICHT Restaurants, Reisen — die werden in Notlagen gestrichen. Multiplizieren Sie mit 3, 6 oder 12 nach Profil.
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